GERMKNÖDEL NO JUTSU Manga-Ausstellung Eröffnung: 25.02. um 19:00 Uhr

Golden Rain von Melanie Schober

GALERIE DER STADT TRAUN

Hauptplatz 1, 4050 Traun

galerie@traun.at

Öffnungszeiten: Di-So 8:00-22:00 Uhr (Zugang über das Galerie Café)

 

Ansprechperson:

Mag.a Alexandra Wolf-Zifferer

Leiterin der Galerie der Stadt Traun

Hauptplatz 1, 4050 Traun

07229 688-133

alexandra.wolf-zifferer@traun.at

www.facebook.com/GalerieDerStadtTraun/

www.instagram.com/galeriederstadttraun/

 

MANGAAUSSTELLUNG 

in Kooperation mit dem NEXTCOMIC FESTIVAL Linz

DAVID FÜLEKI (D)

MARTINA PETERS (D)

MELANIE SCHOBER (Ö)

REGINA SCHRATTMAIER (Ö)

 

„Germknödel no Jutsu – Manga zwischen Kunst und Kommerz“

 

Eröffnung: 25. Februar 2026 um 19:00 Uhr 

durch Katharina Acht – Kuratorin nextcomic-Festival

mit LIVE-ZEICHNEN und BUCHVERKAUF

Ausstellungslaufzeit bis 29. März

Eintritt frei

 

Der Titel „Germknödel no Jutsu“ (frei übersetzt: „Die Kampfkunst des Germknödels“) bringt als freche Catchphrase das Thema dieser Ausstellung auf den Punkt:

Die vier Zeichner – David Füleki, Martina Peters, Melanie Schober und Regina Schrattmaier – sind im zentraleuropäischen Raum aufgewachsen, mit den hiesigen Gepflogenheiten, unserer Kultur und Kunst. Dann kam der Einfluss aus Japan, der sie alle mitgerissen hat. Aber: Sie sind keine „Kopiermaschinen“. Jeder von ihnen liebt Manga – möchte aber gleichzeitig seinen eigenen Stil einbringen, um daraus etwas Neues entstehen zu lassen.

 

Dieser Balanceakt prägt ihren Alltag: Ein möglichst perfekter, glossy und „japanisch“ wirkender Stil kommt gut an, verkauft sich gut, sichert das Überleben. Aber ist das noch Kunst? Oder schon Kommerz?

 

Diese Frage begleitet sie ständig. Wenn sie etwas zeichnen – mit dem klaren Gedanken im Hinterkopf, dass es „online sicher gut ankommen“ und die Klickzahlen steigern wird – ist das dann noch Kunst? Oder ist es reiner Content, Mittel zum Zweck?

Tief drin wollen sie ECHT sein. Zeichnen, was sie bewegt oder einfach gefällt. Aber die Frage bleibt: Wird es dem Publikum gefallen? Und genau das entscheidet am Ende oft darüber, ob man in diesem Bereich langfristig bestehen kann.

 

Diese Ausstellung soll genau diese kleine „Identitätskrise“ sichtbar machen – ein Thema, das die MangazeichnerInnen alle verbindet. Die Vier präsentieren ein Potpourri an Arbeiten, das ihre Unterschiede, aber auch ihre Gemeinsamkeiten zeigt. Denn Manga ist kein Einheitsbrei.

Jeder von ihnen hat – innerhalb der stilprägenden Elemente, die Manga ausmachen – eine eigene Handschrift, eine eigene Perspektive. Sie laden dazu ein, sich mit dieser Vielfalt auseinanderzusetzen und in die Welt von Manga made in Austria and Germany einzutauchen – erzählt durch vier verschiedene künstlerische Stimmen.“

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